Wissenswertes zum Thema Lärm

Schon etwas weniger Lärm bedeutet viel mehr Lebensqualität. Deshalb können schon auf den ersten Blick „einfache“ Maßnahmen für ein deutliches „Mehr“ an Lebensqualität sorgen. Um zu verstehen, warum die Maßnahmen für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger so wichtig für deren Gesundheit sind, hier eine kurze Erläuterung zum Thema „Lärm“: 

Was ist Lärm?

Störende Umgebungsgeräusche werden als Lärm bezeichnet. Lärm kann nerven, er kann auch krank machen. Dabei ist die Wahrnehmung der Menschen sehr verschieden und subjektiv. Geräusche werden je nach Stimmung, Situation und Verfassung unterschiedlich wahrgenommen.

Lärm wird als Schall beschrieben. Die Stärke des Schalls, der Schallpegel, wird in Dezibel „dB(A)“ angegeben. Geräusche ab 1 dB(A) sind für den Menschen wahrnehmbar, die Schmerzgrenze liegt bei einer Lautstärke von ca. 120 dB(A). In vielen Städten und Gemeinden ist der Lärm durch Straßenverkehr eine der stärksten Belastungsquellen.

 

Wie wird Lärm erfasst?

Der Schallpegel wird logarithmisch berechnet, es gelten bei der Ermittlung der Schallwerte besondere Rechenregeln. So gilt die Zu- und Abnahme eines Geräuschpegels um 3 dB(A) allgemein als Untergrenze einer gut wahrnehmbaren Geräuschveränderung. Verdoppelt oder halbiert sich ein Verkehrsaufkommen, führt dies nicht zu einer Verdoppelung oder Halbierung der Schallbelastung - von z. B. 60 dB(A) auf 120 dB(A).

 

 

Der Pegel verändert sich hier nur um 3 dB(A) - also von 60 auf 63 dB(A) bzw. von 60 auf 57 dB(A). Die Verdoppelung oder Halbierung eines Lärmeindruckes (doppelt so laut / leise) entspricht einer Zu- oder Abnahme der Schallbelastung um 10 dB(A). Bezogen auf den Straßenverkehr würde dies etwa einer Verzehnfachung des Verkehrsaufkommens entsprechen.